Das Unersetzliche bewahren: Die Originaloberfläche antiker Stücke erhalten

Gewähltes Thema: Erhalt der Originaloberfläche antiker Stücke. Jede Patina, jeder feine Kratzer erzählt von Händen, Räumen und Jahrzehnten. Hier zeigen wir behutsame Wege, wie Sie Authentizität schützen, Schönheit bewahren und Geschichte weiterleben lassen. Kommentieren Sie Ihre Fragen, erzählen Sie Ihre Erbstück-Geschichte und abonnieren Sie für sanfte, fundierte Tipps.

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Sanfte Reinigung statt radikaler Restaurierung

Trockenreinigung als erste Wahl

Beginnen Sie mit weichen Pinseln, Mikrofasertüchern und Museumsstaubtüchern. So entfernen Sie lose Partikel, ohne Bindemittel anzulösen. Der erste Schritt entscheidet oft, ob weitere Maßnahmen überhaupt erforderlich werden.

Wasser, Seife und Geduld

Wenn nötig, verwenden Sie destilliertes Wasser mit pH-neutraler Seife und stark ausgewrungene Tücher. Arbeiten Sie kleinflächig, mit kreisenden Bewegungen. Unterbrechen Sie, wenn Glanz, Farbe oder Geruch eine Reaktion anzeigen.

Vorab-Tests schützen das Original

Jeder Reiniger, selbst mild, muss getestet werden. Wählen Sie eine verdeckte Stelle, dokumentieren Sie Verlauf und Ergebnisse. Erst wenn keine Verfärbung oder Auflösung auftritt, übertragen Sie die Methode vorsichtig auf größere Bereiche.

Wachs, Schellack und Politur: Erhalten statt überdecken

Hochwertiges Bienen- oder Mikrokris­tallinwachs schützt vor Feuchtigkeit und Abrieb. Tragen Sie dünn auf, lassen Sie ablüften und polieren Sie sanft. So bleibt Struktur spürbar, ohne die Oberfläche zu ersticken.

Wachs, Schellack und Politur: Erhalten statt überdecken

Schellack ist historisch, reparabel und reversibel. Punktuelle Auffrischungen füllen Mikrokratzer, ohne das Original zu löschen. Die französische Politur verlangt Geduld, belohnt jedoch mit Tiefe, Wärme und verfeinertem Glanz.

Feuchtigkeit kontrollieren

Schwankungen lassen Oberflächen reißen oder abblättern. Ideal sind rund 45–55 Prozent relative Luftfeuchte bei moderaten Temperaturen. Datenlogger helfen, Trends zu erkennen, bevor Schäden sichtbar werden.

UV-Licht entschärfen

UV lässt Lacke verspröden und Holz nachdunkeln. Nutzen Sie UV-Filterfolien, Vorhänge und indirekte Beleuchtung. Rotieren Sie exponierte Objekte, damit Alterung gleichmäßiger und weniger drastisch verläuft.

Atmende Abdeckungen und sichere Standorte

Vermeiden Sie dichte Plastikfolien, die Feuchte einschließen. Besser sind atmungsaktive Textilien. Stellen Sie Möbel von Heizkörpern ab, achten Sie auf vibrationsarme Plätze und ausreichend Luftzirkulation.
Weißringe und Hitzeflecken
Weißringe sind Feuchte in der Beschichtung. Sanftes Erwärmen mit Föhn auf niedriger Stufe, gepaart mit dünner Wachspflege, kann helfen. Stoppen Sie sofort, wenn Geruch oder Glanz sich verdächtig verändern.
Kratzer, Macken und kleine Abplatzungen
Retuschen mit reversiblen Farben und Schellackstäbchen bewahren Lesbarkeit des Originals. Der Trick: Tonwerte treffen, aber nicht übermalen. Dokumentieren Sie jeden Schritt für spätere Nachvollziehbarkeit.
Konservatorische Klebungen
Lose Furniere oder Kanten erfordern leimkompatible, reversible Lösungen. Historische Warmleime sind oft ideal. Arbeiten Sie mit Druck, Schutzlagen und Geduld, um Quetschungen oder Glanzstellen zu vermeiden.

Fallstudie: Eine Biedermeier-Kommode erzählt

Unter seitlichem Licht wurden Krakeleebilder sichtbar, Schellack intakt, punktuelle Wasserflecken. Entscheidung: Trockenreinigung, milde Seifenprobe, lokales Wachs, zwei Retuschen. Keine Vollpolitur, um Charakter zu bewahren.

Fallstudie: Eine Biedermeier-Kommode erzählt

Feiner Staubpinsel, Mikrofasertuch, Test mit destilliertem Wasser. Schellack blieb stabil. Dünne Wachsschicht, poliert mit Leinen. Retuschen an Kanten, lose Furnierlippe mit Warmleim fixiert, Druck über Schutzlage.
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